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  • Keramik · AVV 170103 · Berlin & Brandenburg

Keramik entsorgen in Berlin

Keramik fällt bei einer Sanierung oder Abbruch in vielen Formen an: als Waschbecken, WC-Schüssel, Urinal, oder Ofenkachel. Wichtig ist die Abgrenzung zu Mauer- und Dachziegeln: Sie bestehen ebenfalls aus gebranntem Ton, werden abfallrechtlich jedoch separat geführt. DARE unterstützt Sie dabei, Keramik, Fliesen, Ziegel und gemischte mineralische Abfälle richtig einzuordnen, stellt passende Container bereit und entsorgt keramische Abfälle fachgerecht in Berlin und Brandenburg.

  • Zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb nach § 56 KrWG
  • Entsorgung von Keramik, Keramikbruch und keramischen Baustoffen
  • Big-Bag- und Containerlösungen von 1 – 40 m³
  • Eigener Recyclinghof in Berlin-Pankow
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Kurze Beschreibung genügt, wir melden uns schnellstmöglich mit den nächsten Schritten.

    Keramik entsorgen: Annahmekriterien

    Abfallart

    Keramik

    AVV-Schlüssel

    17 01 03

    Einstufung

    Keramik wird in der Regel unter AVV 17 01 03 entsorgt, zusammen mit Fliesen, wenn sie als keramischer Bau- oder Sanierungsabfall anfällt und keine gefährlichen Stoffe oder unzulässigen Fremdmaterialien enthält.

    Ziegel sind zwar keramische Baustoffe, werden abfallrechtlich aber separat unter AVV 17 01 02 geführt.

    Das kann rein

    Je nach Abstimmung können folgende keramische Materialien als Keramik entsorgt werden:

    • Waschbecken aus Keramik
    • WC-Schüsseln
    • Bidets
    • Urinale
    • keramische Spülkästen
    • Sanitärkeramik aus Bad- und WC-Sanierung
    • Ofenkacheln
    • Keramische Fliesen und Platten
    • Kachelofenkeramik
    • Keramikbruch
    • Keramikreste aus Rückbau und Innenausbau
    • Tonrohre und keramische Rohrstücke nach vorheriger Abstimmung
    • keramische Formteile

    Verpackung

    Eine besondere Verpackung ist bei Keramik in der Regel nicht erforderlich. Das Material kann lose im von DARE bereitgestellten Big Bag oder Container gesammelt werden.

    Nicht zulässig

    Nicht gemeinsam mit Keramik entsorgt werden dürfen:

    • Ziegel
    • Beton
    • Kalksandstein
    • Gas- bzw. Porenbeton
    • Gips
    • Altholz
    • Dämmwolle
    • Dachpappe
    • Bitumenbahnen
    • Asbest oder asbestverdächtige Materialien
    • Armaturen, Metallteile und Rohrsysteme
    • Kunststoffsitze, Spülkästen aus Kunststoff oder WC-Deckel
    • Silikon, Folien, Verpackungen oder Restmüll
    • Elektrobauteile
    • Sperrmüll
    • Erde, Boden oder Gartenabfälle
    • gefährlich belastete mineralische Abfälle
    • sonstige nicht aufgeführte Materialien

    Wenn Keramik mit anderen mineralischen Materialien vermischt ist, ist eine Entsorgung als gemischter Bauschutt erforderlich. Bei Schadstoffverdacht muss der Entsorgungsweg vorab geprüft werden.

    Wichtiger Hinweis

    Keramik ist fachlich ein weiter Begriff, abfallrechtlich aber enger zu betrachten. Für die Entsorgung zählt nicht nur, woraus ein Material besteht, sondern auch, in welcher Fraktion es auf der Baustelle anfällt. Sanitärkeramik, Ofenkacheln und Keramikbruch werden anders bewertet als Dachziegel, Mauerziegel oder klassische Fliesen aus Wand- und Bodenbelägen.

    Keramik entsorgen mit DARE

    Keramik ist kein komplizierter Abfall – wenn vorher klar ist, was genau anfällt. Wir helfen bei der Einordnung, stellen die passende Containerlösung bereit und sorgen dafür, dass Keramik, Sanitärkeramik, Ofenkacheln oder Keramikbruch sauber und fachgerecht entsorgt werden. Dabei profitieren Sie von unserer Erfahrung als zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb, unserem eigenen Recyclinghof in Berlin-Pankow und einer Logistik, die auf Baustellen in Berlin und Brandenburg ausgelegt ist.

    Welche Keramik ist gemeint?

    Zuerst klären wir, welche Art von Keramik entsorgt werden soll. Häufig geht es um Waschbecken, WC-Schüsseln, Urinale, Bidets, Ofenkacheln, Keramikbruch oder keramische Reste aus Badmodernisierung, Innenausbau und Sanierung.

    Fliesen und Keramik können unter AVV 17 01 03 gemeinsam entsorgt werden. Wichtig ist vor allem die Abgrenzung zu Ziegeln, da diese unter AVV 17 01 02 laufen. Wenn Sie uns kurz beschreiben, was anfällt, können wir schnell einschätzen, welcher Entsorgungsweg passt.

    Fremdstoffe prüfen

    Keramik kommt selten allein. An Waschbecken hängen noch Armaturen, an WC-Schüsseln Kunststoffsitze, an Ofenkacheln Mörtelreste oder Metallteile. Solche Fremdstoffe sollten, soweit möglich, entfernt oder bei der Anfrage genannt werden. DARE prüft dann mit Ihnen, ob die Keramik als eigene Fraktion entsorgt werden kann oder ob wegen größerer Anhaftungen eine andere Lösung sinnvoller ist.

    Passende Containerlösung festlegen

    Je nach Menge, Gewicht und Baustellensituation stellt DARE die passende Containerlösung bereit. Für einzelne Bäder, kleinere Sanierungen oder überschaubare Mengen reicht oft ein kompakter Container. Bei mehreren Wohneinheiten, Gewerbeumbauten, Ofenrückbau oder größeren Sanierungen können größere Container oder abgestimmte Wechsel sinnvoll sein.

    Keramik ist schwerer, als sie auf den ersten Blick wirkt. Deshalb achten wir nicht nur auf das Volumen, sondern auch auf das Gewicht und die sichere Befüllung des Containers.

    Logistik abstimmen

    Wir kennen die typischen, logistischen Herausforderungen auf Berlins Baustellen leider nur zu gut: enge Straßen, Innenhöfe, wenig Stellfläche, Parkdruck. Deshalb stimmen wir vorab ab, wo der Container stehen kann, wie die Zufahrt aussieht und welche Lösung praktisch funktioniert.

    Wenn ein Container im öffentlichen Straßenland stehen soll, ist in der Regel eine Sondernutzungserlaubnis erforderlich. Für Berlin übernimmt DARE die Anmeldung für Flächen bis 10 m² und bis zu 10 Tage Stelldauer. Bei Bedarf kann DARE in Berlin auch eine Halteverbotszone beantragen. In Potsdam und Umgebung müssen Sondernutzung und Halteverbotszone eigenständig organisiert beziehungsweise vorgelegt werden.

    Fachgerechte Entsorgung

    Nach der Abstimmung liefert DARE den Container an den vereinbarten Standort. Sobald der Container voll ist, holen wir ihn termingerecht ab und führen die Keramik der fachgerechten Entsorgung zu. Wenn während der Arbeiten weitere Abfallarten entstehen, etwa Fliesen, Ziegel, Bauschutt, Holz oder Gips, stimmen wir direkt die passende Zusatzlösung mit Ihnen ab.

    Bereit für die nächsten Schritte?

    Teilen Sie uns kurz mit, welche Keramik anfällt, wo sich die Baustelle befindet, welche Menge ungefähr erwartet wird und ob Armaturen, Metall, Kunststoff oder andere Materialien daran haften. Wir prüfen die passende Lösung und stimmen die nächsten Schritte mit Ihnen ab.

    Kostenlos anfragen

    Was man über Keramik wissen sollte

    Keramik ist kein einzelnes Produkt, sondern eine Materialgruppe aus anorganischen, nichtmetallischen Rohstoffen, die geformt, getrocknet und bei hohen Temperaturen gebrannt werden. Im Baubereich begegnet Keramik deshalb in sehr unterschiedlichen Formen: als Sanitärkeramik, Ofenkachel, Wand- oder Bodenfliese, keramische Platte oder Tonrohr.

    Fliesen bestehen in der Regel aus Keramik, zum Beispiel aus Steingut, Steinzeug oder Feinsteinzeug. Sie werden meist als Wand- oder Bodenbelag eingesetzt.

    Sanitärkeramik meint dagegen keramische Bauteile aus Bad und WC, zum Beispiel Waschbecken, WC-Schüsseln, Bidets oder Urinale. Diese Bauteile sind häufig glasiert, besonders hart gebrannt und so hergestellt, dass sie wasserundurchlässig, hygienisch und leicht zu reinigen sind.

    Ofenkacheln sind ebenfalls keramische Bauteile, stammen aber aus einem anderen Einsatzbereich. Beim Rückbau alter Kachelöfen fallen neben den sichtbaren Kacheln oft auch Schamottesteine, Mörtel, Metallteile, Ruß oder alte Dämmstoffe an.

    Ziegel bestehen ebenfalls aus gebranntem Ton und gehören materialkundlich zur Baukeramik. Abfallrechtlich werden sie jedoch separat betrachtet: Sortenreine Ziegel fallen unter AVV 17 01 02, während Fliesen und Keramik unter AVV 17 01 03 geführt werden.

    Keramik ist dicht, hart und bruchfest, dadurch aber auch schwer. Einzelne Waschbecken oder WC-Schüsseln wirken überschaubar, bei mehreren Bädern, Ofenkacheln oder größeren Mengen Keramikbruch entsteht jedoch schnell ein hohes Containergewicht.

    Für die Entsorgung zählt deshalb nicht nur das Volumen, sondern auch die zulässige Beladung. DARE stimmt Containergröße, Gewicht und Abholung passend zur Baustelle ab, damit Keramik, Fliesen und andere mineralische Materialien sicher und fachgerecht entsorgt werden können.

    Häufige Fragen zur Keramik-Entsorgung

    Wie kann ich Keramik entsorgen?

    Mit DARE können Sie alle Arten von Keramik entsorgen, egal ob Sanitärkeramik, Fliesen oder Dachziegel.

    Welcher AVV-Schlüssel gilt für Keramik?

    Für Keramik aus Bau- und Abbruchmaßnahmen gilt in der Regel AVV 17 01 03. Dieser Schlüssel umfasst Fliesen und Keramik innerhalb der AVV-Gruppe 17 01 „Beton, Ziegel, Fliesen und Keramik“.

    Wenn Keramik mit anderen mineralischen Abfällen vermischt ist, kann AVV 17 01 07 (Bauschutt) relevant werden. Bei gefährlichen Stoffen muss die Einstufung gesondert geprüft werden.

    Ist Keramik dasselbe wie Fliesen?

    Nein. Fliesen sind in den meisten Fällen eine Form keramischer Bauprodukte, aber nicht jede Keramik ist eine Fliese. Fliesen sind meist Wand- oder Bodenbeläge. Keramik kann auch Sanitärkeramik, Ofenkacheln, keramische Formteile, Tonrohre oder Keramikbruch umfassen.

    Abfallrechtlich teilen sich Fliesen und Keramik denselben Abfallschlüssel.

    Gehören Dachziegel zur Keramik?

    Rein vom Material her können Dachziegel zur Baukeramik gezählt werden. Aber: Ziegel werden in der AVV separat unter 17 01 02 geführt.

    Was zählt zu Sanitärkeramik?

    Zu Sanitärkeramik zählen zum Beispiel Waschbecken, WC-Schüsseln, Bidets, Urinale, keramische Spülkästen und ähnliche keramische Bauteile aus Bad, WC oder Sanitärbereichen.

    Darf Keramik mit Bauschutt entsorgt werden?

    Wenn Keramik gemeinsam mit Beton, Ziegeln, Fliesen oder anderen mineralischen Baustoffen anfällt, kann eine Entsorgung als gemischter Bauschutt unter AVV 17 01 07 erforderlich sein.

    Wenn Keramik sortenrein anfällt, ist AVV 17 01 03 meist passender. DARE prüft mit Ihnen, welche Lösung für die konkrete Baustelle sinnvoll ist.

    Kann DARE große Mengen Keramik entsorgen?

    Ja, DARE kann auch größere Mengen Keramik entsorgen.

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    Am Vorwerk 5
    13127 Berlin

    Tel.: 030-94 39 32 6-0
    Fax: 030-94 39 32 6-66

    E-Mail: info@dare-gmbh.de

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