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  • Steinwolle · AVV 17 06 03* / 17 06 04 · Berlin & Brandenburg

Steinwolle entsorgen in Berlin

Steinwolle ist beim Rückbau ein typischer Fund in Dächern, Fassaden, Decken, Wänden und technischen Isolierungen. Bei der Entsorgung kommt es jedoch stark darauf an, wann die Steinwolle hergestellt beziehungsweise eingebaut wurde. Besonders ältere Steinwolle kann als sogenannte alte KMF eingestuft werden und gilt dann in der Regel als gefährlicher Abfall. DARE unterstützt Sie bei der fachgerechten Entsorgung von Steinwolle in Berlin und Brandenburg – von der Ersteinschätzung über passende Verpackungslösungen bis zur zuverlässigen Abholung.

  • Zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb nach §56 KrWG
  • Für Rückbau, Sanierung, Entkernung, Dachausbau und technische Isolierung
  • Fachgerechte Entsorgung von alter und neuer Steinwolle
  • Passende Sack-, Big-Bag- und Containerlösungen für verpacktes Material
  • Zuverlässige Entsorgung in Berlin und Brandenburg
Annahmekriterien ansehen

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Kurze Beschreibung genügt, wir melden uns schnellstmöglich mit den nächsten Schritten.

    Steinwolle entsorgen: Annahmekriterien

    Für alte Steinwolle / vor 1996

    Abfallart

    Alte Mineralwolle, Steinwolle und vergleichbare Dämmstoffe aus künstlichen Mineralfasern ohne Freizeichnungsnachweis

    AVV-Schlüssel

    17 06 03* – Anderes Dämmmaterial, das aus gefährlichen Stoffen besteht oder solche Stoffe enthält

    Einstufung

    • Gefährlicher Abfall

    Typische Materialien

    • alte Steinwolle
    • KMF-Dämmstoffe
    • Dämmmatten, -filze und -platten
    • Rohrisolierungen

    Verpackung

    Luft- und staubdicht verpackt gemäß TRGS 519 in gekennzeichneten, reißfesten Asbest-Big-Bags oder Plattenbags

    Nicht zulässig

    • lose, unverpackte Mineralwolle
    • mit Bauschutt vermischte KMF
    • nasse oder stark verschmutzte Dämmstoffe
    • Dämmstoffe mit teer-, pech- oder ölhaltigen Verunreinigungen
    • gemischte Bauabfälle
    • sonstige, hier nicht aufgeführte Materialien

    Nachweisführung

    Je nach Menge Sammelentsorgungsnachweis oder Einzelentsorgungsnachweis

    • Mengen unter 20 t/Jahr und Anfallstelle können über unseren Sammelentsorgungsnachweis entsorgt werden.
    • Größere Mengen sind über Einzelentsorgungsnachweis sowie Abfallerzeugernummer pro Baustelle zu entsorgen. Wir unterstützen Sie bei der Erstellung der erforderlichen Nachweise.
    • Die Dokumentation erfolgt ausschließlich im Rahmen der elektronischen Nachweisführung.

    Steinwolle entsorgen: Annahmekriterien

    Für neue Steinwolle / seit 1996

    Abfallart

    Neue Mineralwolle mit sicherem Freizeichnungsnachweis, zum Beispiel RAL-gekennzeichnete Ware oder eindeutig dokumentierte Verschnittreste aus Neubau oder Montage

    AVV-Schlüssel

    17 06 04 – Dämmmaterial mit Ausnahme desjenigen, das unter 17 06 01* und 17 06 03* fällt

    Einstufung

    Neue Mineralwolle ist in der Regel nur dann als nicht gefährlicher Abfall einstufbar, wenn ein sicherer Nachweis vorliegt, zum Beispiel über Herstellerunterlagen, RAL-Gütezeichen, Verpackungsangaben oder eindeutig dokumentierte Verschnittreste aus Neubau oder Montage. Mit bloßem Auge lässt sich neue Mineralwolle oft nicht zuverlässig von alter KMF unterscheiden. Liegt kein eindeutiger Nachweis vor, sollte das Material vorsorglich als alte Mineralwolle eingestuft und vor der Entsorgung mit DARE abgestimmt werden.

    Typische Materialien

    • neue Steinwolle
    • neue Mineralwolle
    • saubere Verschnittreste
    • RAL-gekennzeichnete Mineralwolle
    • dokumentierte Restmengen aus Neubau oder Montage
    • unvermischte Dämmplatten, Dämmfilze und Rohrschalen

    Nicht zulässig

    • Mineralwolle ohne Nachweis
    • alte KMF aus Rückbau oder Sanierung
    • unbekannte Dämmstoffe aus Bestandsgebäuden
    • mit Bauschutt, Holz, Gips, Folien oder Kunststoffen vermischtes Material
    • schadstoffverdächtige Dämmstoffe
    • sonstige, hier nicht aufgeführte Materialien

    Steinwolle und Mineralwolle entsorgen mit DARE

    Steinwolle ist aus gutem Grund in vielen Gebäuden verbaut: Sie dämmt Wärme, reduziert Schall und ist nicht brennbar. Der Dämmstoff besteht im Kern aus mineralischen Fasern, die aus geschmolzenem Gestein hergestellt werden. Beim Ausbau entsteht jedoch ein anderes Thema: Alte Mineralwolle kann Faserstäube freisetzen, die beim Einatmen schädlich für die Gesundheit sind. Deshalb müssen Rückbau, Verpackung und Entsorgung sorgfältig abgestimmt werden.

    Anfrage und Ersteinschätzung

    Im ersten Schritt klären wir, welche Art von Dämmstoff bei Ihrem Projekt anfällt. Wichtig sind vor allem das Baujahr, der Einbauzeitraum, die Fundstelle und mögliche Nachweise zur Mineralwolle. Wurde die Steinwolle vor 1996 eingebaut, ist in der Regel von alter Mineralwolle auszugehen. Bei Einbau zwischen 1996 und Juni 2000 sollte besonders sorgfältig geprüft werden. Bei später eingebauter Mineralwolle kann eine Einstufung als nicht gefährlicher Abfall möglich sein, wenn entsprechende Nachweise vorliegen.

    Hilfreich für die Ersteinschätzung sind Fotos, Angaben zum Bauteil und Informationen dazu, ob die Mineralwolle bereits ausgebaut oder noch im Gebäude vorhanden ist. Hier helfen wir auf Wunsch auch gerne weiter mit einer umfangreichen Schadstoffsanierung.

    AVV-Schlüssel und Entsorgungsweg klären

    Für alte Steinwolle und Mineralwolle ohne Freizeichnungsnachweis ist in der Regel der AVV-Schlüssel 17 06 03* anzusetzen. Das Sternchen kennzeichnet gefährlichen Abfall. Neue, freigezeichnete Mineralwolle kann je nach Nachweis und Entsorgungsweg unter 17 06 04 fallen.

    DARE prüft mit Ihnen, welche Zuordnung für Ihr Material sinnvoll und zulässig ist. Gerade bei Rückbauprojekten ist diese Klärung wichtig, bevor Dämmstoffe mit anderen Bauabfällen vermischt werden.

    Staubarme Verpackung und Bereitstellung

    Steinwolle und Mineralwolle sollten möglichst staubarm ausgebaut und am Entstehungsort verpackt werden. Alte KMF darf nicht lose in Container geworfen oder mit Bauschutt vermischt werden. Geeignet sind reißfeste, staubdichte Plattenbags oder KMF-Big-Bags, die sicher verschlossen und getrennt bereitgestellt werden.

    Logistik, Stellplatz und Abholung

    Je nach Menge und Baustellensituation stimmen wir die passende Logistik mit Ihnen ab.

    Nachweisführung und fachgerechte Entsorgung

    Bei gefährlichen KMF-Abfällen können abfallrechtliche Nachweis- und Registerpflichten greifen. DARE unterstützt Sie bei der fachgerechten Abwicklung und sorgt dafür, dass die Steinwolle entsprechend der vereinbarten Einstufung entsorgt wird.

    Nach Abstimmung holen wir die verpackten Mineralwolle-Abfälle ab und führen sie dem vorgesehenen Entsorgungsweg zu.

    Bereit für die nächsten Schritte?

    Ob Dachboden, Fassade, abgehängte Decke oder alte Rohrisolierung: Schicken Sie uns eine kurze Beschreibung Ihrer Steinwolle. Wir klären innerhalb eines Werktages, welcher Entsorgungsweg der richtige ist.

    Kostenlos anfragen

    Was man über Steinwolle wissen sollte

    Steinwolle ist ein mineralischer Dämmstoff, der aus geschmolzenem Gestein hergestellt und zu feinen Fasern verarbeitet wird. Sie gehört zur Gruppe der künstlichen Mineralfasern, kurz KMF. Der Baustoff wurde über Jahrzehnte eingesetzt, weil er mehrere Anforderungen gleichzeitig erfüllt: Steinwolle dämmt Wärme, reduziert Schall, ist formstabil und nicht brennbar. Deshalb findet man sie häufig in Dächern, Fassaden, Trockenbauwänden, abgehängten Decken, Schächten, Rohrleitungen und technischen Anlagen.

    Besonders wichtig ist bei der Entsorgung die Unterscheidung zwischen alter und neuer Steinwolle. Alte Steinwolle stammt typischerweise aus Bestandsgebäuden und kann Fasern enthalten, die im Körper deutlich langsamer abgebaut werden als moderne Mineralwollefasern. Genau hier liegt der Unterschied: Nicht jede faserige Dämmung ist automatisch gefährlich, aber alte KMF kann beim Ausbau lungengängige Faserstäube freisetzen. Werden diese Fasern eingeatmet, können sie tief in die Atemwege gelangen. Je länger solche Fasern dort verbleiben, desto kritischer ist ihre Wirkung auf die Gesundheit.

    Im Berliner und Brandenburger Gebäudebestand kommt alte Steinwolle bei Sanierungen und Rückbauarbeiten regelmäßig zum Vorschein, etwa in Dachgeschossen, Fassaden, Installationsschächten oder alten technischen Isolierungen. Mit bloßem Auge lässt sich meist nicht sicher erkennen, ob es sich um alte oder neue Steinwolle handelt. Entscheidend sind deshalb Baujahr, Einbauzeitraum, Herstellerunterlagen, RAL-Gütezeichen, Verpackungsangaben oder andere belastbare Nachweise.

    Für die Entsorgung bedeutet das: Steinwolle sollte nicht lose bewegt, nicht mit Bauschutt vermischt und nicht offen in Container geworfen werden. Alte Steinwolle muss staubarm ausgebaut, reißfest und staubdicht verpackt sowie getrennt bereitgestellt werden. Je klarer das Material bereits auf der Baustelle getrennt und gekennzeichnet wird, desto sicherer lässt sich der passende Entsorgungsweg festlegen.

    Häufige Fragen zur Entsorgung von Steinwolle

    Was ist Steinwolle?

    Steinwolle ist ein mineralischer Dämmstoff aus künstlich hergestellten Mineralfasern. Sie wird aus geschmolzenem Gestein hergestellt und vor allem zur Wärme-, Schall- und Brandschutzdämmung eingesetzt.

    Ist Steinwolle das Gleiche wie Mineralwolle?

    Steinwolle ist eine Art von Mineralwolle. Zur Mineralwolle gehören vor allem Steinwolle und Glaswolle. Beide zählen zu den künstlichen Mineralfasern, kurz KMF.

    Ist Steinwolle gefährlicher Abfall?

    Das hängt vom Alter und vom Nachweis ab. Alte Mineralwolle (vor 1996) beziehungsweise Mineralwolle ohne Freizeichnungsnachweis wird in der Regel als gefährlicher Abfall eingestuft. Neue, nachweislich freigezeichnete Mineralwolle kann als nicht gefährlicher Abfall entsorgt werden.

    Welchen AVV-Schlüssel hat Steinwolle?

    Alte Steinwolle und Mineralwolle ohne Freizeichnungsnachweis wird in der Regel unter 17 06 03* eingestuft. Neue, freigezeichnete Mineralwolle kann unter 17 06 04 fallen. Die konkrete Zuordnung hängt vom Material, Einbauzeitraum, Nachweis und Entsorgungsweg ab.

    Enthält Steinwolle Asbest?

    Steinwolle beziehungsweise Mineralwolle enthält grundsätzlich keinen Asbest. Bei älteren Gebäuden können jedoch angrenzende Baustoffe, Ummantelungen, Kleber, Putze oder andere Bauteilschichten asbesthaltig sein. Deshalb sollte bei unklaren Bauteilaufbauten nicht nur die Dämmung selbst betrachtet werden.

    Was mache ich, wenn ich nicht weiß, ob es alte oder neue Steinwolle

    Schicken Sie uns Fotos, Angaben zum Gebäude und eine kurze Beschreibung der Fundstelle. Wir unterstützen Sie bei der Ersteinschätzung und klären, ob eine Einstufung als alte KMF erforderlich ist.

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